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Johann Wolfgang von Goethe kannte alle auf diesem Album vertretene Komponisten
persönlich und war diesen freundschaftlich verbunden - mal mehr, mal weniger.
Das Verhältnis zwischen Goethe und Ludwig van Beethoven
(1770-1827) war nicht von Anfang an durch Zuneigung definiert, aber die Damen der Gesellschaft
erreichten es, diese beiden zusammenzuführen, so dass eine fruchtbare Zusammenarbeit entstehen
konnte. Adolph von Vagedes (1777-1842), war in Düsseldorf ansässig und als Architekt
und Stadtplaner tätig. Sein Hobby war das Komponieren.
Johann Christoph Kienlen (1783-1829) widmete Goethe mehrere Liedersammlungen.
Goethe verhalf Kienlen zu Anstellungen. Mit Carl Ludwig Blum (1786-1844) stand
Goethe im Briefwechsel. Christian August Gabler lebte von 1764 bis 1839.
Friedericke Oeser (1717-1829), Tochter von Goethes Zeichenlehrer Adam F. Oeser, war
während seiner Zeit in Leipzig seine Kameradin und Beraterin. In ihren Händen ließ er
die älteste handschriftliche Sammlung seiner Lieder mit Melodien zurück und schrieb an
sie noch später im Ton freundschaftlicher Offenheit und reinen Vertrauens.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) hat nur ein einziges Goethegedicht vertont. Aber
er hat ein noch viel größeres Erbe in Goethe hinterlassen. Als Goethe Mozart in einem
Konzert erlebte und daraufhin von dessen Musikalität begeistert war, beschloss er, seine
Texte und Gedichte so zu verfassen, dass die Möglichkeit bestünde, sie zu vertonen.
Friedrich Freiherr von Dalberg (1760-1812) war mit Herder gemeinsam auf Italienreise. Dalberg
gehört ganz sicher zu den faszinierendsten Gestalten der so genannten Goethezeit.
Carl Friedrich Zelter (1758-1832) war in einer über 30 Jahre dauernden Freundschaft
mit Goethe verbunden. Diese Freundschaft beruhte auf einem einfachen Prinzip: gegenseitige
Achtung und Vertrauen, die Liebe zur Musik und Poesie - und die Fähigkeit, sich
gegenseitig zu beflügeln. Heinrich Werners (1800-1833) Version vom
"Heidenröslein" hat sich zum Volkslied durchgesetzt.
Lassen auch Sie sich beflügeln und genießen Sie die Zeit mit Goethe und uns.
Denn so ein Programm sucht man nicht, nein, man findet es.
Oder es findet einen. |